06.08.2026
Emissionen eröffnen neue Chancen: Die Kohlenstoffwirtschaft der Zukunft gestalten
Jahrzehntelang galt Kohlendioxid (CO2) als unvermeidliches Nebenprodukt industrieller Prozesse, das es zu reduzieren, abzuscheiden oder dauerhaft zu speichern gilt. Doch dieses Verständnis ändert sich jetzt.
Im Vereinigten Königreich und in Europa kommt abgeschiedenem CO2 zunehmend eine neue Rolle zuteil. Anstatt ausschließlich als Emissionsproblem betrachtet zu werden, entwickelt es sich immer mehr zu einem wertvollen Industrierohstoff mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Mit diesem Trend wird der Grundstein für eine neue Kohlenstoffwirtschaft gelegt. In ihr wird abgeschiedenes CO2 nicht mehr nur gespeichert und verwaltet, sondern als wertvoller Industrierohstoff gehandelt und wiederverwendet.
Während sich die Diskussion bislang vor allem auf Fortschritte bei Technologien zur CO2-Abscheidung und -Nutzung (Carbon Capture and Utilisation, CCU) konzentriert hat, liegt die eigentliche wirtschaftliche Herausforderung jenseits der bloßen Abscheidung von CO2. Denn wie gelangt abgeschiedenes CO2 zu den Unternehmen, die es benötigen? Wie können Unternehmen eine gleichbleibend hohe Qualität, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und eine zuverlässige Versorgung sicherstellen? Und wie gelingt der Schritt von vielversprechenden Pilotprojekten hin zu wirtschaftlich tragfähigen Geschäftsmodellen?
Je mehr sich CO2 vom Abfallprodukt zu einem handelbaren Rohstoff entwickelt, desto wichtiger werden eine leistungsfähige CO2-Logistik und belastbare Lieferketten; sie sind ebenso wichtig wie die Technologien zur CO2-Abscheidung selbst. Für Projektentwickler, Industrieunternehmen, Anbieter von CCU-Lösungen und Investoren verschiebt sich der Fokus zunehmend: Es geht nicht mehr um die Frage, ob sich CO2 abscheiden lässt, sondern darum, wie es sich im industriellen Maßstab wirtschaftlich nutzen lässt.
CO2 ist längst mehr als ein Abfallprodukt
Europas Wandel hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigt diese Entwicklung. Rechtlich verbindliche Netto-Null-Ziele, das britische Emissionshandelssystem (ETS) und umfangreiche Investitionen in Cluster für Carbon Capture, Utilisation and Storage (CCUS), beispielsweise in der Humber und Teesside, verändern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für industrielle Emissionen zunehmend. CO2 wird zunehmend nicht mehr ausschließlich als Kostenfaktor betrachtet, sondern als wertvoller Rohstoff, mit dem neue wirtschaftliche Chancen einhergehen.
Daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Ansätze. Bei Carbon Capture and Storage (CCS) liegt der Schwerpunkt auf der dauerhaften Speicherung von abgeschiedenem CO2, damit es nicht in die Atmosphäre gelangt. Carbon Capture and Utilisation (CCU) hingegen nutzt abgeschiedenes CO2 als Ausgangsstoff für neue Produkte und industrielle Prozesse. Beide Ansätze leisten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung. CCU eröffnet jedoch eine zusätzliche Perspektive: CCU eröffnet die Möglichkeit, abgeschiedenes CO2 in eine Kreislaufwirtschaft einzubinden und branchenübergreifend wiederzuverwenden.
Die Nachfrage danach wächst schon heute. Abgeschiedenes CO₂ kommt heute unter anderem bei der Herstellung nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF), synthetischer Kraftstoffe, CO2-armer Chemikalien, CO2-optimierter Baustoffe sowie in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie und im Gewächshausanbau zum Einsatz. Der Lebenszyklus von Kohlenstoff endet daher nicht mit der CO2-Abscheidung. Vielmehr beginnt an diesem Punkt ein neuer Abschnitt.
Durch die Weiterentwicklung dieser Märkte etabliert sich CO2 zunehmend als Industrierohstoff. Dafür braucht es klar definierte Qualitätsstandards, eine zuverlässige Verfügbarkeit, spezialisierte Transport- und Handhabungslösungen sowie wirtschaftlich tragfähige Vermarktungswege. Die Abscheidung von CO2 ist jedoch nur der erste Schritt. Die eigentliche Chance besteht darin, die Infrastruktur und Lieferketten aufzubauen, die einen sicheren, effizienten und wirtschaftlichen Transport von abgeschiedenem CO2 zwischen den Unternehmen ermöglichen, die es bereitstellen, und denen, die daraus Mehrwert schaffen.
Für Unternehmen, die in CCU investieren, geht es deshalb längst nicht mehr nur darum, ihre Emissionen zu reduzieren. Sie werden Teil eines völlig neuen Marktes, in dem wirtschaftlicher Erfolg nicht allein von Innovationen abhängt, sondern ebenso von der Fähigkeit, Angebot und Nachfrage wirkungsvoll miteinander zu verbinden.
Es entsteht ein neuer Markt für CO2
Mit den wachsenden Investitionen in die CO2-Abscheidung rückt eine weitere zentrale Frage immer mehr in den Fokus: Wer wird das abgeschiedene CO2 künftig nutzen?
Die Antwort fällt deutlich vielfältiger aus, als viele vermuten. CO2-Abscheidung wird häufig mit der dauerhaften Speicherung von CO2 in Verbindung gebracht. Gleichzeitig schafft die steigende Nachfrage nach abgeschiedenem CO2 als handelbarem Rohstoff neue Chancen in zahlreichen Anwendungsbereichen der CO2-Nutzung. Nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF), wasserstoffbasierte E-Fuels und CO2-arme Baustoffe zählen aufgrund politischer Fördermaßnahmen und verbindlicher Dekarbonisierungsvorgaben zu den am schnellsten wachsenden Märkten im Vereinigten Königreich, in Deutschland und der Europäischen Union. Sie alle nutzen abgeschiedenes CO2 als wichtigen Ausgangsstoff für die Herstellung emissionsärmerer Produkte. Eine aktuelle Branchenumfrage der Carbon Capture and Storage Association (CCSA), veröffentlicht im CCUS Delivery Plan Update 2025, unterstreicht diese Entwicklung. Demnach befinden sich bereits mehr als 100 CCU-Projekte in allen bedeutenden Industrieregionen in der Entwicklung. Zusammen verfügen sie über eine potenzielle CO2-Abscheidungskapazität von 77 Millionen Tonnen pro Jahr.
Diese Entwicklung verändert auch die Art und Weise, wie sich CO2 künftig durch die Wirtschaft bewegt. Statt von einem einzelnen Abscheidungsstandort zu einem einzelnen Speicher transportiert zu werden, wird abgeschiedenes CO2 künftig zwischen einer Vielzahl von Erzeugern und Abnehmern zirkulieren. Aus den heute noch fragmentierten Projekten könnten sich vernetzte CO2-Lieferketten entwickeln, die Industriecluster mit Anlagen zur CO2-Nutzung, Exportterminals und dauerhaften Speicherstandorten im Vereinigten Königreich und in Europa verbinden.
Für Unternehmen, die CCU-Projekte entwickeln, eröffnet dies gleichermaßen Chancen und Herausforderungen. Die CO2-Abscheidung schafft nur dann wirtschaftlichen Mehrwert, wenn das abgeschiedene CO2 auch einen wirtschaftlich tragfähigen Absatzmarkt findet. Ohne verlässliche Nachfrage besteht die Gefahr, dass abgeschiedenes CO2 ungenutzt bleibt, anstatt zu einer nachhaltigen Einnahmequelle zu werden.
Doch Nachfrage allein reicht nicht aus. CO2 muss dann verfügbar sein, wenn es benötigt wird, es muss die geforderten Qualitätsanforderungen erfüllen und über eine Infrastruktur bereitgestellt werden, die mit einem wachsenden Markt Schritt halten kann. Dafür braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen Betreibern von CO2-Abscheidungsanlagen, Unternehmen der CO2-Nutzung, Speicherbetreibern und spezialisierten Logistikpartnern. Nur so lassen sich Lieferketten aufbauen, die in einem vernetzten Markt sowohl widerstandsfähig als auch wirtschaftlich tragfähig sind.
Mit der Weiterentwicklung der Kohlenstoffwirtschaft verschiebt sich auch der Fokus. Künftig wird der Erfolg nicht mehr allein daran gemessen, wie viel CO2 abgeschieden wird, sondern daran, wie wirkungsvoll Unternehmen Angebot und Nachfrage miteinander verknüpfen und aus jeder Tonne CO2 langfristigen Mehrwert schaffen. Auch für Logistikdienstleister eröffnen sich mit dieser Entwicklung neue Chancen. Unternehmen, die in der Lage sind, ein fragmentiertes Angebot mit einer ebenso fragmentierten Nachfrage in Verbindung zu bringen, werden beim Aufbau der Kohlenstoffwirtschaft eine immer wichtigere Rolle spielen. Als einer der führenden Anbieter für die Logistik technischer und verflüssigter Gase unterstützt Oxalis Logistics seine Kunden dabei, genau diese Lücke zu schließen: durch die Bündelung von Mengen, flexible Distributionskonzepte und die effiziente Verbindung mehrerer Bezugsquellen mit einem oder mehreren Abnehmern.


Logistiknetzwerke für eine erfolgreiche Kohlenstoffwirtschaft aufbauen
Mit der Weiterentwicklung der Kohlenstoffwirtschaft rückt nicht mehr allein die CO2-Abscheidung in den Mittelpunkt. Unternehmen sehen sich zunehmend mit einer neuen Frage konfrontiert: Wie lässt sich abgeschiedenes CO2 sicher, effizient und wirtschaftlich vom Entstehungsort zum Endabnehmer transportieren?
Die Antwort: Es kommt auf das Projekt an. Eines zeichnet sich jedoch bereits heute klar ab: Lieferketten werden maßgeblich darüber entscheiden, welche CCU-Projekte sich im industriellen Maßstab erfolgreich etablieren.
Erkenntnisse aus dem Vereinigten Königreich, Modellierungen europäischer CO2-Netze und aktuelle Projekte in Europa deuten darauf hin, dass der Schiffstransport und andere nicht leitungsgebundene Transportlösungen, etwa der Straßentransport, für den Aufbau des CO2-Marktes unverzichtbar sein werden. Sie werden das wichtigste Transportmittel für abgeschiedenes CO2 sein, selbst wenn Pipelines später den Transport dominieren. Zwar werden spezielle Pipeline-Netze künftig einen wesentlichen Bestandteil der CO2-Infrastruktur bilden. Viele Projekte werden jedoch bereits lange vor deren Fertigstellung in Betrieb gehen. Auch mit dem Ausbau der Pipelinekapazitäten wird der Straßentransport weiterhin eine wichtige Rolle beim CO2-Transport spielen und die notwendige Flexibilität bieten, um CO2-Abscheidungsstandorte mit Speicheranlagen, Pipeline-Anschlussstellen, Häfen und Unternehmen der CO2-Nutzung zu vernetzen.
Für Projektentwickler ergeben sich daraus wichtige Fragestellungen.
- Wie wird abgeschiedenes CO2 in der Anlaufphase transportiert?
- Wie können Unternehmen für Qualität, Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen entlang der gesamten Lieferkette sorgen?
- Und wie kann sich die Logistik weiterentwickeln, wenn die Produktionsmengen steigen und neue Märkte für die CO2-Nutzung entstehen?
Das sind keine bloßen operativen Fragen. Sie sind ebenso entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg. Die Fähigkeit, abgeschiedenes CO2 zuverlässig, sicher und in der geforderten Qualität bereitzustellen, wird das Vertrauen der Kunden, die Wirtschaftlichkeit von Projekten und ihre langfristige Skalierbarkeit maßgeblich beeinflussen.
Mit der Entstehung neuer CO2-Märkte benötigen Unternehmen Lieferketten, die in ihrer Entwicklung mit diesen Märkten Schritt halten können. Das bedeutet, Transportkosten auszubalancieren, auf eine sich verändernde Nachfrage zu reagieren, verschiedene Verkehrsträger zu integrieren und zugleich flexibel zu bleiben, während die dauerhafte CO2-Infrastruktur weiter ausgebaut wird.
Warum die CO2-Abscheidung und -Nutzung andere Lieferketten erfordert
Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Industrieprodukten stellt die CO2-Logistik besondere operative Anforderungen. Je nach Verwendungszweck muss CO2 unter Umständen als verflüssigtes Druckgas transportiert werden. Dabei müssen Druck, Temperatur und Produktreinheit während des gesamten Transports streng kontrolliert werden.
Auch die Anforderungen an die Qualität unterscheiden sich je nach Verwendungszweck. CO2 für die Lebensmittelproduktion unterliegt anderen Qualitätsanforderungen als CO2, das für die Herstellung von Baustoffen oder synthetischen Kraftstoffen eingesetzt wird. Die Einhaltung dieser Standards erfordert robuste Kontrollprozesse, spezialisierte Ausrüstung und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit: vom Standort der CO2-Abscheidung bis zum Endabnehmer.
Gleichzeitig sind viele der heutigen CCU-Projekte noch vergleichsweise klein und geografisch verteilt. Statt große Mengen zwischen festen Standorten zu transportieren, werden frühe CO2-Lieferketten voraussichtlich mehrere CO2-Abscheidungsstandorte, zahlreiche Abnehmer und eine sich ständig verändernde Nachfrage miteinander verbinden. Zu den weiteren Herausforderungen zählen Infrastrukturlücken, hohe Investitionskosten und komplexe regulatorische Anforderungen. Hinzu kommt, dass die Speicherkapazitäten in vielen Regionen nach wie vor begrenzt sind. Eine enge Abstimmung zwischen Speicherbetreibern und Logistikdienstleistern ist daher unerlässlich. Dadurch entsteht eine Komplexität, die sich deutlich von etablierten Energiemärkten unterscheidet.
Der erfolgreiche Aufbau und Betrieb dieser sich entwickelnden Lieferketten erfordert eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, wobei die Logistik eine zentrale Schnittstellenfunktion übernimmt. Betreiber von CO2-Abscheidungsanlagen, Speicherbetreiber, Unternehmen der CO2-Nutzung und spezialisierte Logistikdienstleister müssen eng zusammenarbeiten, um Produktverfügbarkeit, Produktspezifikationen, Liefertermine und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen aufeinander abzustimmen. Gleichzeitig müssen sie flexibel auf neue Transportwege, Speicherlösungen, Routen und Zeitpläne reagieren können, während die Infrastruktur weiter ausgebaut wird.
Diese Kompetenzen sind in der spezialisierten Industriegaslogistik bereits gegeben. Die Erfahrung im Umgang mit Gefahrstoffen, kryogenen Produkten und hochregulierten Lieferketten bildet eine solide Grundlage, um die nächste Entwicklungsphase der Kohlenstoffwirtschaft zu unterstützen. Mit dem Übergang von CCU von Pilotprojekten zur kommerziellen Anwendung wird die Wahl von Partnern mit dieser operativen Expertise zu einem immer wichtigeren Faktor beim Aufbau widerstandsfähiger und skalierbarer Lieferketten.
Lehren aus der Entwicklung nachhaltiger Energiemärkte
Auch wenn die Kohlenstoffwirtschaft noch in den Kinderschuhen steckt sind die Herausforderungen, vor denen CCU steht, keineswegs neu. Aufstrebende Energiesektoren wie Wasserstoff, LNG, Industriegase und nachhaltige Flugkraftstoffe haben bereits gezeigt, dass der Aufbau neuer Märkte weit mehr erfordert als technologische Innovationen.
In allen Fällen hing der Erfolg davon ab, ob parallel zur Produktion zuverlässige und skalierbare Lieferketten aufgebaut werden konnten. Unternehmen mussten darauf vertrauen, dass ihre Produkte sicher, zuverlässig und wirtschaftlich transportiert werden, bevor sie sich am Markt etablieren konnten. Wann immer die Infrastruktur mit der Nachfrage nicht Schritt hielt, spielten flexible Transportlösungen eine entscheidende Rolle dabei, diese Lücke zu schließen und das Marktwachstum zu ermöglichen.
Für die Kohlenstoffwirtschaft ist eine ähnliche Entwicklung zu erwarten. Für Unternehmen, die CCU-Projekte entwickeln, geht es bei der Einbindung der CO2-Logistik bereits in den frühen Phasen der Projektplanung nicht nur darum, operative Risiken zu reduzieren. Ebenso wichtig ist es, ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell zu schaffen, das sich mit der Weiterentwicklung des Marktes anpassen kann.
Dank unserer langjährigen Erfahrung im Transport von Industriegasen und Bulk-Kraftstoffen sowie in der Logistik zukunftsweisender Energieträger wie nachhaltiger Flugkraftstoffe (SAF) und Wasserstoff ist Oxalis Logistics bereits heute in diesen Märkten aktiv. Auch den Transport von CO2 haben wir in Europa bereits aufgenommen. Dieses internationale Know-how und unsere Erfahrung mit CCU-Lieferketten bringen wir in die Projekte unserer Kunden ein.
Wir sind davon überzeugt, dass die frühe kommerzielle Phase der Kohlenstoffwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist. In dieser Phase werden spezialisierte Tankfahrzeugflotten benötigt, um verflüssigtes und unter Druck stehendes CO₂ zwischen CO2-Abscheidungsstandorten, Zwischenlagern, Häfen und Anlagen zur CO2-Nutzung zu transportieren. Auch in späteren Marktphasen werden diese Tankfahrzeuge weiterhin benötigt, um CO2 vom Entstehungsort zu Pipeline-Anschlussstellen zu transportieren.
Dafür sind die konsequente Einhaltung der ADR-Vorschriften, der geltenden Standards für Industriegase sowie eine lückenlose Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette unerlässlich. Über unsere etablierten CO₂-Transportlösungen verfügen wir bereits heute über diese Kompetenzen: mit speziell für den CO2-Transport ausgelegten Tankaufliegern, Compliance-Systemen, qualifizierten Fahrern, einer gelebten Sicherheitskultur sowie spezialisierter Ausrüstung und bewährten Kontrollprozessen. So stellen wir sicher, dass CO2 während des gesamten Transports die erforderlichen Standards in Sachen Reinheit und Handhabung erfüllt.
Zudem gilt es für Projekte, ihre Logistikkosten zu optimieren, eine hohe Auslastung ihrer Ressourcen sicherzustellen und langfristige Abnahmevereinbarungen zu schließen. Oxalis Logistics unterstützt seine Kunden dabei durch die Optimierung von Distributionsnetzen, die Bündelung von Transportmengen sowie flexible und skalierbare Logistiklösungen, die mit den Produktionsmengen mitwachsen.


Die Unternehmen, die die Kohlenstoffwirtschaft von morgen prägen
Wir bei Oxalis Logistics sind überzeugt, dass das nächste Kapitel der industriellen Dekarbonisierung nicht allein von Fortschritten bei der CO2-Abscheidung bestimmt wird, sondern ebenso von den Lieferketten, die abgeschiedenes CO2 mit den Branchen verbinden, die daraus wirtschaftlichen Mehrwert schaffen können. Die Kohlenstoffwirtschaft der Zukunft wird durch Partnerschaften geprägt sein, die Industrieunternehmen, Anbieter von CO2-Abscheidungstechnologien, Speicherbetreiber, Unternehmen der CO2-Nutzung und spezialisierte Logistikdienstleister zu einer integrierten Wertschöpfungskette verbinden.
Genau hier kommen spezialisierte CO2-Logistikdienstleister ins Spiel. Die Erfahrung im Transport von Industriegasen, im Umgang mit Gefahrstoffen, im Betrieb spezialisierter Ausrüstung und in der Steuerung hochregulierter Lieferketten bildet die operative Grundlage, um die nächste Generation von CCU-Projekten erfolgreich zu unterstützen.
Durch die Verbindung jahrzehntelanger Erfahrung in der Speziallogistik mit umfassender Expertise im Bereich Industriegase, nachhaltige Kraftstoffe und weitere zukunftsweisende Energiesektoren können wir sofort einsatzbereite CO₂-Transportlösungen bereitstellen. So unterstützen wir unsere Kunden dabei, sich auf eine Zukunft vorzubereiten, in der CO2 nicht mehr nur abgeschieden und verwaltet, sondern transportiert, genutzt und wirtschaftlich erschlossen wird.
Der erfolgreiche Ausbau von CCU wird weniger von einzelnen Durchbrüchen bei der Umwandlung von CO2-Molekülen abhängen als vom Aufbau zuverlässiger CO2-Logistiksysteme. Unternehmen, die fragmentierte CO2-Mengen bündeln, Spezifikationen zuverlässig einhalten, Schnittstellen zwischen den einzelnen Akteuren effizient steuern, Gefahrgut sicher transportieren und eine verlässliche Rückverfolgbarkeit der CO2-Daten gewährleisten, werden maßgeblich dazu beitragen, welche Ansätze den Sprung von Pilotprojekten zu einer tragfähigen Infrastruktur schaffen.
Das nächste Kapitel der industriellen Dekarbonisierung wird daher nicht allein davon bestimmt werden, wie viel CO2 abgeschieden werden kann. Entscheidend wird sein, wie erfolgreich Unternehmen dieses CO2 mit den Branchen verbinden, die daraus wirtschaftlichen Mehrwert schaffen können.
Sie planen ein CCU-Projekt und suchen den passenden Logistikpartner im Vereinigten Königreich oder in Europa? Friedrich-Wilhelm Wilke berät Sie gerne und zeigt Ihnen, welche maßgeschneiderten Logistiklösungen Oxalis Logistik für Ihr Projekt bietet.
Ganz gleich, vor welcher logistischen Herausforderung Sie stehen: wir machen sie zu unserer eigenen.